Auf einen Blick:
Gewerbepark an der A 8 

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 Worum geht es?

Um gemeinsam die Zukunftsfähigkeit unserer Region durch Entwicklung des überregionalen Bahnhofs Merklingen und den Bau eines interkommunalen Gewerbeparks zu sichern, haben sich zwölf Kommunen zum „Verband Region Schwäbische Alb“ zusammengeschlossen.

Warum eine interkommunale Zusammenarbeit?

Der Zweckverband verfolgt Ziele, die die einzelnen Kommunen allein nicht erreichen können. Ohne die Zusammenarbeit der Kommunen im Zweckverband hätte der Bahnhof nicht gebaut werden können. Und ohne die Zusammenarbeit im Zweckverband könnten die einzelnen Kommunen in der Zukunft nur eine deutlich geringe Gewerbeentwicklung je nach Nachfrage realisieren.

Warum ist die Gewerbeentwicklung notwendig?

Zum einen refinanziert der Gewerbepark die Kosten des Bahnhofs, die die Kommunen zu tragen haben. Zum anderen kommt ihm eine zentrale Rolle für die Entwicklung unserer Region zu: Um auch in Zukunft attraktive Lebensbedingungen bieten zu können, darf unsere Region den wirtschaftlichen Anschluss nicht verlieren. Um zukunftsweisenden Unternehmen einen hochwertigen Standort bieten zu können, braucht die Region Gewerbeflächen, die gut an die Hauptverkehrsadern angebunden sind. So können attraktive Arbeits- und Ausbildungsplätze und Perspektiven für junge Leute geschaffen werden. 

 Was ist Stand der Planung?

Standort und Größe wurden festgelegt: In einer Standortkonzeption wurden auf 33.000 Hektar 22 Suchräume nach einer festgelegten Methodik geprüft. Dabei entsprach ein Standort am besten den Kriterien. Er liegt zwischen Merklingen und Nellingen an der Autobahn A 8 und der L 1230. Er bietet die größten Vorteile für die Realisierung eines interkommunalen Industrie- und Gewerbeparks. Für ihn spricht die Lage nahe des Bahnhofes, der Autobahn und bestehender Gewerbegebiete. Zudem wirkt die zentrale Ansiedlung von Gewerbe und Industrie entlang der Entwicklungsachse Ulm – Stuttgart der Zersiedlung unserer Region entgegen und bietet eine ortsdurchfahrtsfreie Autobahnanbindung. Als Größe für den Gewerbepark wurden maximal 50 Hektar festgelegt. Die Fläche soll in Abschnitten realisiert werden.

Welche nächsten Schritte sind geplant?

In den nächsten Jahren steht die Änderung des Flächennutzungsplans für das Gebiet an. Der Flächennutzungsplan stellt dar, wie die Flächen in den nächsten 15 bis 20 Jahren entwickelt werden können. In unserem Fall werden die Flächen für Landwirtschaft in gewerbliche Bauflächen umgewandelt, ohne, dass bereits gebaut wird. Dies ist die Vorbereitung für den anschließenden verbindlichen Bebauungsplan. Er bestimmt das Maß der baulichen Nutzung durch Festsetzung der Grund- und Geschossflächenzahl, Baumassenzahl, Zahl der Geschosse sowie der Höhe der Gebäude etc. Parallel dazu werden die notwendigen Gutachten erstellt.