Beb.-plan ökologisch aufwerten

Natur und Landwirtschaft 1 Kommentar

Für Dachflächen und Fassaden kann eine Nutzung für Solaranlagen vorgeschrieben werden, damit nicht auch noch Ackerflächen für Solaranlagen entzogen werden.

Kommentare 1

  1. Ausgangslage;
    wenn Landwirte bereits Ackerflächen für die Gewerbeentwicklung abgeben, sollte zum Zwecke der Alterssicherung (ALG Landwirtschaft 2018) eine anderweitige regelmäßige, nachhaltige Ertragssäule der Hofstelle zur Verfügung stehen. Ein Flächentausch auf Grundlage der “Freiflächenöffnungsverordnung” (FFÖ-VO) ist deshalb angezeigt da auch die Hofabgaberegelung seit 2018 nicht mehr greift und eine notwendige Flächenabgabe somit nicht mehr abgeleitet werden kann.

    Besonders in der gegenwärtigen Diskussion über Enteignung wird der daraus resultierende Entschädigungsanspruch des Eigentümers nun deutlich anders zu bewerten sein.

    Für Obligatorisch halte ich die gewerbeparknahe Photovoltaik sowieso, da der Park zukünftig die E-LKW Tankstellen und ggf. Mega-Liner Parkplätze aufnehmen sollte. Autonomer Güterverkehr in die Region Stuttgart und Just in Time Verkehre zur dortigen Fertigung sind ein riesen Potential für den Gewerbepark ab 2025

    abschließend wird der Energieatlas-BW zitiert:

    “Zur Umsetzung der Energiewende und zum Erreichen der Klimaschutzziele des Landes muss neben der schwerpunktmäßigen Erschließung des solaren Dachflächenpotenzials auch der Ausbau der Freiflächen-Photovoltaik weiter vorangebracht werden. Von der in Baden-Württemberg bis Ende 2016 insgesamt installierten Photovoltaikleistung von rund 5,3 GW entfallen etwa 7,5 % auf Freiflächenanlagen.

    Für Freiflächenanlagen sieht das EEG 2017 als zulässige Flächenkulisse vor allem Konversionsflächen sowie Seitenrandstreifen entlang von Autobahnen und Schienenstrecken vor. Auf Grundlage der “Freiflächenöffnungsverordnung” (FFÖ-VO), welche auf der im EEG 2017 enthaltenen Länderöffnungsklausel basiert, können bei den bundesweiten Solarausschreibungen auch Gebote auf Acker- und Grünlandflächen in sog. “benachteiligen Gebieten” in Baden-Württemberg bezuschlagt werden ”

    Benachteiligte Gebiete

    Mit der am 7. März 2017 von der Landesregierung verabschiedeten Verordnung zur Öffnung der Ausschreibung für Photovoltaik-Freiflächenanlagen für Gebote auf Acker- und Grünlandflächen in benachteiligten Gebieten (Freiflächenöffnungsverordnung – FFÖ-VO) können in Baden-Württemberg bei den bundesweiten Solarausschreibungen auch Gebote auf Acker- und Grünlandflächen in benachteiligen landwirtschaftlichen Gebieten im Umfang von bis zu 100 MW pro Kalenderjahr bezuschlagt werden.

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